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Samstag, 11. Juni 2011, 15:39

Nadir Problem: Enger Raum und nicht plane Bodenfläche auf Nadirbild

Hallo zusammen,

ich arbeite mit dem Samyang 8mm an der Canon 7D, Panosaurus und Hugin. Eigentlich klappt die Erstellung meiner Panos damit recht gut. Nur ein Problem bereitet mir nach wie vor Kopfzerbrechen: Wenn ich in engen Räumen ein Nadirbild aufnehme, bekomme ich immer Probleme, wenn in dem Nadir Bild nicht plane Flächen auftauchen bzw. sich nicht vermeiden lassen. Daher würde mich interessieren, wie ihr das Problem löst?
Anbei mal ein Beispiel per ZIP Datei, bei dem ich die Nadir-Integration nicht hinkriege. Für Hilfe und Tipps für solche Situationen wäre ich dankbar. Die Suche habe ich auch schon bemüht, aber eher mit weniger Erfolg.

Viele Grüße, Stefan
»Stefan Bock« hat folgende Datei angehängt:
  • JPEG.zip (1,25 MB - 130 mal heruntergeladen - zuletzt: 8. Februar 2019, 01:16)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stefan Bock« (12. Juni 2011, 23:59)


2

Samstag, 11. Juni 2011, 16:02

Ich würde die Kamera weiter nach unten schwenken bei den horizontalen Aufnahmen um das Nadir Loch so klein wie möglich zu halten.
Auch funktioniert die ViewPoint Korrektur von PTGui auch nur beim Boden und nicht vertikalen Wänden.
Das Zenitloch bekommst du mit einem einzigen Bild dagegen auch noch gut gefüllt wenn es größer ist.
Was du auch versuchen kannst ist ein direktes Nadirbild auf dem Stativ zu schießen ohne das Stativ vorher zu versetzen. Um das Stativ zu eliminieren kann man dann die ViewPoint Methode nutzen.

3

Samstag, 11. Juni 2011, 16:58

Hallo Stefan,

ich habe mit den Bildern experimentiert und es nicht geschafft, den Nadir gut in das Bild zu integrieren mit der Viewpoint-Funktion, da Teile des Nadirs verwendet werden müssten, die an der turmseitigen Wand liegen.


Wenn der zu verwendende Nadir-Teil in einer Ebene liegt und ausreichend Stitchpunkte gesetzt werden können, dann ist das kein Problem.

LG
Alois

4

Samstag, 11. Juni 2011, 17:26

Wenn man sich mal intensiv mit der Viewpoint-Funktion auseinandersetzt, dann ist auch dieses Panorama mit PTGui lösbar.
Einfacher ist natürlich, wie gloob schon erklärt hat, das Nadirloch beim Fotografieren schon klein zu halten.

In diesem Fall kann man das schräge Nadirbild kopieren. Eines verwendet man für den Boden, das andere für die Wand. Durch geschicktes Maskieren kann man die Naht zwischen Boden und Wand nahezu perfekt hinbekommen, so höchstens kleine kosmetische Stempelarbeiten übrig bleiben.

Ob sich der Aufwand für dieses Pano lohnt, sei dahingestellt. Vielleicht ist es besser, die Aufnahme zu wiederholen. Es wäre jedoch ein gutes Übungsprojekt für Viewpoint-Akrobatik.
Gruß vom pano-toffel

5

Samstag, 11. Juni 2011, 18:10

....ahhhhlso ...

... wie wäre es mit 'tief luftholen, hand ruhig halten und eine freihand-nadir schiessen' ?

... dann ein wenig photoshop und fertig ist die laube ....

fragt
mthrills
make tomorrow today.

6

Samstag, 11. Juni 2011, 18:33

Ich würde empfehlen die Kamera die vier "0°" Aufnahmen auf "-15°" zu machen. Den Zenith hast du dann immernoch genügend abgedeckt.
Biem Nadir hast du dann mehr drauf. Macht nichts, wenn das Stativ zu sehen ist. Ist sogar gut, denn falls das Stativ nicht schön rund, sondern eine Zahnradsturktur hat, ist was faul.
Dafür hast du dann einen kleineren Bereich, welcher sich einfacher "flicken" lässt.
Wenn du noch ein Stück Mauer drauf hast, ist es sowieso schwierig. In so einem Fall würde ich mit Photoshop oder Gimp retouchieren.
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7

Sonntag, 12. Juni 2011, 00:17

Mit PTui komme ich so weit, dass der Boden komplett ist, und die Wandfläche ansatzweise da ist. Wenn Die Wand nicht gebogen, sondern plan wäre, könnte man das Bild mit dem vorhandenen Material lückenlos schließen.

Gruß vom pano-toffel

8

Sonntag, 12. Juni 2011, 01:09

Ihr habt schon gelesen das er Hugin benutzt?

http://www.0815seiten.de/panorama/cms/hugin-nadir.html
So klappt es bei mir ganz gut.

9

Sonntag, 12. Juni 2011, 11:04

Ob Hugin oder was anderes, er wollte auch wissen, wie wir das Problem lösen.
Dein Tutorial beschreibt, wie man einen schrägen Nadirshot einsetzt.
Das reicht aber in diesem Pano nicht, weil auch ein Stück Wandfläche fehlt.

Der erste Tipp heißt also, beim Fotografieren darauf zu achten, dass die Fehlfläche möglichst klein ist, und sich ausschließlich auf eine leicht zu bearbeitende ebene Fläche erstrecken sollte.

Der zweite Tipp ist Dein wunderbares Tutorial für Hugin.

Der dritte Tipp betrifft die Wandfläche und zeigt, dass man mit mehr als nur einem Viewpointbild arbeiten kann, selbst wenn das Ergebnis aufgrund der gebogenen Wandfläche nicht perfekt ist.

Die Tipps und Ideen mit seinen verfügbaren Mitteln unter einen Hut zu bringen, ist die Herausforderung an den Fragesteller.
Gruß vom pano-toffel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pano-toffel« (12. Juni 2011, 22:36)


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Sonntag, 12. Juni 2011, 12:23

Ich würde einfach vor der viewpoint verschobenen Nadir Aufnahme ein Nadir Bild an der richtigen Position mit Stativ drauf machen. Da hast du ja die Wand dann mit drauf..und das Stativ kannst du dann mit der viewpoint correction entfernen.

11

Sonntag, 12. Juni 2011, 18:49

Vielen, vielen Dank für die aufgezeigten Lösungswege an alle, die geantwortet haben.
Besonderen Dank sende ich an pano-toffel, ich bin beeindruckt, wie Du das hinbekommen hast. Die Idee, einfach das Nadir zu kopieren ist super, dass ich da nicht selber drauf gekommen bin.
Die Vorschläge zur Veränderung des Aufnahmewinkels werde ich demnächst mal ausprobieren, das hört sich nach einer einfachen und praktikablen Lösung für enge Räume an.
Nach etwas Recherche bin ich selber auch noch auf die Idee gekommen, es mit Pano2VR zu versuchen, das Pano also als Würfel auszugeben und dann das Loch zu retuschieren. Danach wieder in ein Pano wandeln.

Viele Grüße, Stefan

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Sonntag, 12. Juni 2011, 22:30

So ein großes Loch zu retuschieren ist nicht so einfach. Sicher, bei reativ anspruchslosen Flächen wie grauen Wänden und Bodenplatten ist das sicher machbar. Beim Anschauen sieht man allerdings die gestempelten Wiederholungsmuster, wenn man nicht genau darauf achtet, sie zu verstecken. Originale Pixel einer Fläche zu haben ist immer das beste.

Die Umwandlung mit Pano2VR empfiehlt sich auch nach dem Stitchen, um verbliebene kleine Ecken und Ränder zu korrigieren. Ich nutze stattdessen sehr gerne das SuperRune/SuperCubic Plugin.
Gruß vom pano-toffel