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Freitag, 12. Januar 2007, 17:15

Hochstativ - Eigenbau

Wir haben uns hier ja im Forum schon in mehreren Threads über Hochstativaufnahmen (Pole-Panos) unterhalten. Mich hat das Thema bereits im letzten Sommer so sehr interessiert, das ich nun die Feiertage über endlich mein selbstgebautes Hochstativ mit einer maximal Höhe von 6,30m fertig gestellt habe. http://www.360bilder.de/hochstativ.html Auf den Fotos ist nur die abgespeckte Version von 4,80m Höhe zu sehen, da es einfach aktuell mir zu windig ist. Bei besserem Wetter werden die Foto 100% nochmals aktualisiert und dann eingefügt. Anmerkungen, Kritik oder aber Verbesserungsvorschläge ... immer her damit ;-) EDIT : Kleines UPDATE: Neues Panorama ~ Test Nr.5 Gruß Bernd

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BerndD« (30. Januar 2007, 08:42)


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Mittwoch, 17. Januar 2007, 13:25

RE: Hochstativ - Eigenbau

Zitat

Original von Tom! ... Hast Du ein Detailfoto von der Befestigung der Mittelsäule am Mast?
Hallo Tom, hab mal auf die Schnelle ein, zwei Aufnahmen gemacht. Ich habe den Mast oben exakt soweit gekürzt, bis sich die Mittelsäule vom alten Stativ mit erhöhtem Druck in den Mast einschlagen ließ. Die Mittelsäule sitzt sehr sehr fest und sie läßt sich mit bloßen Händen nicht wieder entfernen !!! Hatte erst noch vor dort etwas Spezialkleber mit einzusetzen, aber das war absolut nicht nötig ;-) Sollte sich dort aber mit der Zeit etwas lösen, kann ich immer noch einen kleinen Splint zum Fixieren einarbeiten. Gruß Bernd

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Dienstag, 30. Januar 2007, 10:23

Zitat

Original von hbo1944 ein Bild, auf dem man Mast und Fotograf auch noch sehen kann, wäre nicht schlecht.
Ich hoffe dieses Bild beantwortet Deine Frage ;-) Gruß Bernd

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Freitag, 11. Mai 2007, 01:25

@trozzreaxxion

Zitat

Ich komme mehr und mehr zu der Ansicht, dass ich vielleicht die Agnos-Loesung haette nehmen sollen. Meine Stange ist zwar stabiler/steifer, aber ein nicht zu unterschaetzender Punkt ist bei dem Pole-Spass die Mobilitaet. Das Agnos-Ding wuerde es schon erlauben mal 'auf Verdacht' loszuziehen.
Mike, ich habe dieses "Ding" von Agnos, den 6m MrotatorH Telescopic. Ein nicht zu unterschätzender Faktor dabei ist der Aufbau und Einsatzort. Das dauert etwas und ausgezogen sieht das Stativ dann schon spektakuär aus. Meine ersten Versuche damit (mit meiner Frau als Aufbauhelferin) machte ich in "abgelegenen" Ecken, wo ich hoffte, von nicht allzuviel Leuten beim Kampf mit dem Ungetüm gesehen zu werden (siehe Foto). Dennoch blieben Leute in ihren Autos auf der Strasse stehen. Später dann "Einsatz" an einem touristischen Ort mit wunderbarer Aussicht über Berge und Schluchten. Schnell war da nicht mehr die Landschaft die Attraktion, sondern dieser Kerl mit diesem seltsamen "Hochspringerstab" (was der da bloß macht?). Vor meinen Augen stürzte eine Frau auf dem Spazierweg, die wohl zu genau wissen wollte, was denn da oben an dem Stock noch dran hängt, und dabei nicht mehr auf den Boden achtete. Was ich mit der kleinen Geschichte sagen will, ist: das Ding ist nicht unauffällig! Man sollte schon wissen, was bei bestimmten Einsätzen an Reaktion auf einen zukommt. Außerdem ist das Stativ schon SEHR biegsam. Man muß sich sehr anstrengen, das Ding einigermaßen ruhig und senkrecht zuhalten (auch ohne Wind). Die Ergebnisse können allerdings spektakulär sein. Ich würde das Stativ auch keinesfalls innerhalb von Menschenansammlungen benutzen. Das wäre mir schlichtweg zu gefährlich. Ab einer gewissen Neigung ist das Stativ (insbesondere mit montierter Kamera) einfach nicht mehr zu halten. Übrigens sind "cliffhanger" Panos mit dem sehr biegsamen Mast kaum zu machen. Ich habe inzwischen im Baumarkt eine Gardena-Teleskop-Stange (für den Gartenbau) gefunden und modifiziert (muß da mal Fotos von machen). Ich habe die lange Version (2m, ausgezogen 4m) gewählt, gibt's aber auch kürzer. Die Stangen sind (noch) recht stabil und 4m sind auch nicht wenig. Das Ding ist mit 2m Länge zwar auch nicht gerade unsichtbar (und nicht sehr mobil), aber schon wesentlich unauffälliger und schneller z.B. bei Veranstaltungen einzusetzen. Bei einigen Karnevals-Versuchen war ich damit unterwegs. Bei entsprechenden Voraussetzungen und Motiven freue ich mich allerdings auf den nächsten Einsatz des Mrotators. Mein kleiner Bericht soll jetzt keine Wertung für oder wider MrotatorH sein. Ich wollte dir (und anderen) jedoch meine ersten Eindrücke nicht vorenthalten. Bernd, ich hoffe, ich habe damit deinen Thread nicht gekapert, sonst mögen die Admins ihn bitte verschieben. Saludos!
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Fuji S5 Pro - Sigma 8/3.5 - Nikkor 10.5 - Nikkor AiS 20/2.8 - Manfrotto 303SPH - Agnos Ring - Gitzo LVL - Berlebach 3042 - Q-Top Adapt. - WIN XP - PTGui

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Freitag, 11. Mai 2007, 08:55

Zitat

Original von panocanarias ... Bernd, ich hoffe, ich habe damit deinen Thread nicht gekapert ... Saludos!
Hallo Klaus, keineswegs !!! Ich finde Dein kleiner erster Eindruck paßt hier total rein ... UND ... er interessiert mich sehr !!! Das so ein (du nennst ihn Stabhochsprungstab ;-) nicht unsichtbar ist, ist glaube ich jedem klar, der mit dem Gedanken spielt hiermit zu arbeiten !!! Allerdings machst Du mich stutzig, was Deine Einschätzung zu Vertikalpanos (Cliffhanger) angeht. Hier mal ein schönes Panorama von Martin Hrdlika, wo er das Agnos Hochstativ vertikal nutzt. Netterweise hat er auch gleich ein paar making of Bilder hochgeladen. Fest steht für mich jedenfalls, hätte mein Suftmast-Hochstativ Teleskoptechnik, würde er wahrscheinlich öfter im Auto liegen ;-) Grundsätzlich bin ich mit meiner Lösung auch zufrieden, nur ist sie halt nicht perfekt ... @ Mike & -P- Die Aufnahme bei meinem Manfrotto 055Pro Dreibein ist senkrecht mehr rund als sechseckig. Die Queraufnahme (welche man oben auch gut auf einem der Fotos sieht) jedoch ist mehr secheckig aus rund. PS: Das Stativ ist in der Tat aber auch etwas älter. Gruß Bernd Gruß Bernd

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Freitag, 11. Mai 2007, 19:15

Zitat

Allerdings machst Du mich stutzig, was Deine Einschätzung zu Vertikalpanos (Cliffhanger) angeht. Hier mal ein schönes Panorama von Martin Hrdlika, wo er das Agnos Hochstativ vertikal nutzt.
Ja, so wie es Martin dort anscheinend macht, geht es. Wahrscheinlich irgendwo aufgelegt und das untere Ende beschwert. Wir haben es "freihand" zu zweit versucht. Stange waagerecht gehalten und ca. 4 m über eine Art Klippe hinausgehalten. Man hat dann plötzlich einen 6m Gummistab in den Händen, mit einem 100kg Gewicht am Ende. Dann irgendwie und ungefähr die Position halten, Kabelauslöser drücken und einigermaßen genau 90 Grad weiterdrehen. Fast unmöglich. Möchte ich nicht nochmal machen. Irgendwo aufgelegt und beschwert, ja das sollte funktionieren. Man sollte aber aufpassen, nicht z.B. allzu scharfkantige Steine zur Beschwerung zu nehmen (und es erfordert schon einiges an Gewicht), da die Rohre aus Fiberglas recht dünn und empfindlich sind. Kein Vergleich zu einem dicken Surfmast.

Zitat

Ich finde Dein kleiner erster Eindruck paßt hier total rein ... UND ... er interessiert mich sehr !!!
Na, dann gern noch ein kleiner Nachtrag: Mir sind noch weitere "Eigenheiten" des Stativs eingefallen, die es meineserachtens Wert sind, zu wissen. 1) Es ist schlecht möglich, das Ding (zumindest in der Teleskop-Version) "halb-ausgefahren" zu nutzen. Der ausgefahrene Teil sitzt dann locker in den restlichen Rohren und man müsste ihn schon angestrengt mit einer freien Hand (bloß welche?) fixieren. 2) Ein waagerechter Aufbau am Boden ist alleine unmöglich. Man bekommt dann die Stange mit angebrachter Kamera einfach nicht aufgerichtet. (Ok, Rambo könnte es vielleicht) 3) Aufbau geht am einfachsten in senkrechter Position, indem man zuerst die Kamera befestigt, dann Sektion für Sektion einzeln hochschiebt und fixiert. In senkrechter Position kann man das Ganze recht gut halten. 4) Das Fixieren der einzelnen Sektionen. Da die Sektionen leicht konisch sind, kann man sie durch durch leichte Drehung recht gut festbekommen (durch Materialschluß). Wie das jedoch nach vielfachen Einsätzen aussieht, weiß ich nicht. 5) Um ein versehentliches Zusammenrutschen (Kollabieren) der Sektionen (mit möglichen fatalen Folgen) zu verhindern, sind am oberen Ende der einzelnen Rohre kleine Bohrungen angebracht, in die man einen winzigen Plastikstopfen stecken muß. (sollte man also beim Aufbau schon parat haben, vielleicht in der Hemdtasche, zumindest in Reichweite). Diese Stopfen sind wirklich winzig und ob sie nach mehrfacher Nutzung noch gut halten, bezweifel ich. Außerdem kann man sie schnell verlieren (habe mir vorsichtshalber schon -kostenlosen- Ersatz schicken lassen). Diese Sicherheitsvorrichtung scheint mir sehr improvisiert und wahrscheinlich erst am Ende der Entwicklung zwangsweise hinzugekommen zu sein. Dave von 360Texas.com hat mir mal ein Foto von einer Art Rohrschelle geschickt, die er benutzt (siehe Anlage). Er sagt, damit auch "Zwischenlängen" realisieren zu können. ("I use special clamp stops, not pins. This allows me to raise and lower the pole only 3 meters or 4 meters."). Ob das für die Teleskop- oder/und die steckbare Version gilt, weiß ich nicht. Allerdings habe ich so eine Rohrschelle weder in Deutschland noch hier in Spanien jemals im Baumarkt gesehen. So, das wär's. Hoffe, mein kleiner Bericht hilft, das "Ding" ggfls. schon im Vorfeld etwas besser zu kennen. Saludos, Klaus
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Mittwoch, 23. Mai 2007, 14:03

Pole Pano

Angeregt durch Bernd, habe ich mich auch mal an einem PolePano versucht. http://panoclub.de/tmp/iss/iss7/qt.html Ganz nett ist hier, dass ich das selbe Motiv zum Vergleich nochmal aus Normalperspektive habe: http://panoclub.de/tmp/iss/iss5/qt.html Zum Einsatz kam ein 5,50m hoher, mobiler Fahnenmast, obendrauf montiert war die Pentax K10D mit Sigma 8mm. Blende 8, ISO 200, 0.3 sec Belichtung. Ich freue mich ueber Kommentare oder Anregungen. best, mike

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Donnerstag, 24. Mai 2007, 09:21

RE: Pole Pano

Zitat

Original von Tom! Klasse, gerade die Vergleichsmöglichkeit ist toll. Beide haben natürlich unterschiedliche Anwendungszwecke. Das eine für den Überblick zur Lokalisierung der gebuchten Sitzplätze, das andere für den "natürlichen" Raumeindruck.
Ich schau mal am WE, dass ich das 'mittlere' (ca. 3m) auch noch fertig mache - dann haben wir einen schoenen 3er-Vergleich. Mein Beweggrund fuer das mittlere war ehrlich gesagt ein anderer: Ich hatte Schiss, dass ich das Hohe verwackel und habe quasi als "Fallback-Position" noch das halbhohe gemacht.

Zitat

Original von Tom!

Zitat

Zum Einsatz kam ein 5,50m hoher, mobiler Fahnenmast,
Wo gibt es denn sowas? Teuer?
hier: http://www.neumeyer-abzeichen.de/Artikel...nmast_mobil.htm Der Mast an sich ist nicht so teuer - der Versand ist es :-( 2 gute Eigenschaften: - das ist relativ steif (auf jeden Fall DEUTLICH steifer als die Agnos-Profi-Loesung) - es sind 3 teleskopisch zusammengeschobene Elemente, die sich in jeder Hoehe zwischen 2,25m und 5,50 durch Verdrehung gegeneinander fest einstellen lassen. Ich suche noch nach einem schoenen Einsatzzecke fuer eine Pole-Nah-Pano (Vogelnest oder so), wo's auf die exakte Hoehe ankommt. Und die schlechten: - rel. schwer (wobei, kann man alleine handhaben und das Gewicht hilft sicher auch beim ruhig halten. Fuer einen geplanten Einsatz schon genau richtig, fuer einen Ausflug um 3-5 Lokationen in der Stadt aufzusuchen unpraktisch) - immerhin 2,20m lang. Im Auto kein Problem, aber man ist schon auffaellig unterwegs und muss aufpassen, dass man niemanden umrempelt bzw. wo man das Ding abstellt. Kannst ja bei Gelegenheit mal rumkommen und Dir das Ding angucken (oder auch ausleihen). Das Gewinde oben ist noch nicht perfekt - sitzt in einer Aluplatte, die ich MIT PATTEX auf den mitgelieferten Kunststoffstopfen GEKLEBT habe. Hast Du eine Dreherei an der Hand, die einen einfachen Alu-Stufenbolzen (idealerweise direkt mit 3/8" Gewinde drin) drehen kann? best, mike

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Freitag, 13. Juli 2007, 09:12

Zitat

Original von Rajko...Aber wenn du den Mast drehst, wie erkennst du die 90° Schritte? Ich kann da keine Markierungen o.ä. erkennen. Und wie gehst du vor beim Aufrichten? Steckst du den Mast erst am Boden liegend zusammen und richtest ihn dann mit angesetzter Kamera auf? Dafür das man die Mastteile stehend aufeiandersteckt, erscheint mir die Länge des unteren Stabes etwas zu groß zu sein. Woher bekommt man so ein Libelle?...
Zu Frage 1) Na 90° Drehungen sind doch leicht optisch zu erkennen: Einfach eine Uhr vor Augen haben und die Zeigerpositionen 3,6,9 und 12 Uhr anpeilen, wobei die WasserLibelle, welche ich um den Mast geschlagen habe, mir als Zeiger dient. Zu Frage 2) Die Kamera wird vorab oben am Mast aufgeschraubt und auch die manuelle Einstellung (Blende, Zeit, ISO wenn nötig auch die Schärfe) wird an der Kamera vorgenommen. Anschließend stecke ich den Mast zusammen. Bei einer Masthöhe von 4,8m (zwei Elemente) ist das anschließende Aufrichten mit etwas Übung locker alleine zu schaffen. Bei einer Endhöhe von 7m (3 Steckelemente) benötige ich, damit es reibungslos klappt, einen Helfer, wie man hier z.B. im Bild vielleicht erkennen kann. Zu Frage 3) Das gute Stück heißt: Manfrotto 032 SPL Libelle, oder schau einfach hier ;-) PS: In diesem Thread werden noch weitere Fragen geklärt. Gruß Bernd

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Freitag, 23. November 2007, 09:35

Neues zum Pano-Pole

Hallo erstmal,

seit den ersten Versuchen und Erfahrungsberichten zu den Pano-Poles hier im Forum ist einige Zeit vergangen, das Netz füllt sich mit Informationen zum Thema Pano-Pole und Hochstativ. Hier meine neusten Einblicke:

http://michel.thoby.free.fr/Poleposition/Poleposition.html
Michel Thoby beschreibt hier verschiedene Möglichkeiten, mit der Kamera "hoch hinaus" zu kommen.

http://www.qsl.net/dk9sq/dftt.htm
Diesen Masten hat Michel Thoby zu einen Klon des Agnos MrotatorH umgebaut. Die Seite ist leider etwas unstrukturiert, dafür ist der Preis heiß.

http://www.spiderbeam.net
Deiser Anbieter hat einen 12-Meter-Fiberglasmasten und eine Reihe Aluminium-Schiebemasten im Angebot. Vergleicht man speziell die Preise für die Aluminium-Antennenmasten mit denen professioneller Hochstativanbieter, wird einem ob des Fotozuschlags ganz schwindelig - und nicht nur wegen der Höhe...

http://www.agnos.com/dati/download/reports/mrotatorHD.pdf
Hier Hier kann man sich weitere Tipps zum Adaptieren eines Fiberglasmasten und zum Umgang damit holen. So zum Beispiel die recht simple Sicherung gegen ein Zusammenfallen des Fiberglasmmasten.

http://members.aon.at/tkp/hochbilder/
Dieser Bastler - Thomas Konrad - hat sich ebenfalls an den Umbau eines Fiberglasmasten gemacht. Kameratechnisch hat er wohl keine Pano-Ambitionen, aber die Grundideen sind übertragbar. Schön ist der Vergleich der Perspektiven von Boden- und Luftaufnahme in seiner Galerie.

Was mir an all diesen Lösungen gut gefällt, sind die transportfreundlichen 1,15 bis 1,20 Meter des zusammengeschobenen Masten, dazu das geringe Gewicht von unter 2kg. Ein auf 6 Meter gekürzter Fiberglasmast erscheint mir wirklich interessant. Dazu einige Drehteile, fertig ist der Agnos-Klon - und das für unter 100 Euro. Die dunkle Bastel-Jahreszeit beginnt...

Gruß Martin

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Mittwoch, 6. Februar 2008, 06:54

Eigenbau-Pole

Moins,

schaut euch bitte noch einmal meinen Beitrag in diesem Thread an:

http://www.panorama-forum.net/wbb/index.…=pole#post12414

Da habe ich einige Infos zusammengeschrieben. Die Spieth-Seite, so wie sie verlinkt ist, läßt natürlich noch Fragen offen...

Wie Mike (trozzreaxxion) schon schrieb, haben er und ich (und Michen Thoby als Ideenspender ebenfalls) über eine mobile Pole-Lösung nachgedacht. Herausgekommmen ist ein Spieth Fiberglas-Teleskop-Tower mit sechs Metern Höhe (bei 1,5kg Gewicht, 1,2 Metern Packmaß). Die erforderlichen Drehteile (3/8" Anschluß oben, Spike-Platte unten) habe ich angefertigt, passende Taschen gabs neulich in den Sportgeschäften als Kuzskitaschen. Alternativ zum Spike als Drehpunkt kann man auch den Mrotator Foot von Agnos an den Masten schrauben, dann hat man 4er und 6er Teilungen drin. Insgesamt scheint mir der Spieth-Mast stabiler als der von Agnos zu sein (Materialstärken).

http://www.qsl.net/dk9sq/ ist ein aussagekräftigerer Link zu den Spieth Antennenmasten.

Gekostet hat uns der Spaß 90 für einen Masten (einschließlich Porto), 7 für eine runtergesetzte Tasche im Decathlon und noch mal knappe 15 für Halbzeuge und Klebstoffe.

Gruß Martin
»EmEss« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EmEss« (6. Februar 2008, 07:01)


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Mittwoch, 6. Februar 2008, 21:36

Nur Technik im Kopf - keiner sagt was zu den Bildern.
Banausen!
Ok - dann gehe ich mal davon aus, dass die so OK sind.

Noch was zum Mast. Habe jetzt zum ersten mal nachgemessen - ist tatsaechlich nur knapp 1,20m lang.
Alles kompakt zusammen mit Gummideckel verschlossen. Sogar ein duenner Beutel ist dabei, wird aber bald ersetzt.

Ein paar Bilder:

Fuss plus optionale Bodenplatte fuer glatte Belaege
Spieth Mast Eigenbau-Fuss

Kopf und Auszuege:
Spieth Mast Eigenbau-Kopf

Aufdruck:
Spieth Mast Aufdruck

best, mike

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Sonntag, 17. Februar 2008, 11:17

Klaus,

ich habe mittlerweile ein paar Erfahrungen mit dem Spieth-Mast (ist dem MRotatorH sehr aehnlich) gemacht und kann Deine Erfahrungen nur bestaetigen.
Ich habe mich dann doch in die Menschenmenge (Karneval) getraut und hatte eigentlich kein schlechtes Gefuehl, solange es direkt um mich herum nicht zu voll war. Keine Bedenken, dass ich den mast zu irgendeinem Zeitpunkt nicht haette sauber halten koennen. Auch Anrempeln haette mich nicht aus dem Tritt gebracht.
Aufbau geht m.E. nur senkrecht, Stueck fuer Stueck, finde ich aber sehr gut alleine machbar. Den Kraftschluss der Einzelelemente halte ich fuer vertrauenserweckend, eine moegliche Sicherung wuerde ich wohl nicht verwenden. Insbesondere bei etwas Wind ist die ausgefahrene Stange mit Kamera dran doch recht wabbelig. Und der Spieth-Mast ist wohl noch stabiler als der Agnos. Da war meine Alustange deutlich stabiler - die hat allenfalls gezittert, aber nicht gewabbelt. Vor einem Cliffhanger-Pano mit dem Spieth-Mast haette ich doch etwas Schiss.
Halbhohen Aufbau (ein oder 2 Segmente nicht ausgezogen) habe ich noch nicht probiert. Scheint mir aber gut machbar zu sein. Gut, da gibt's dann etwas Spiel der ausgefahrenen Elemente in den nichtausgefahrerenen Elementen, aber das sollte im Rahmen sein.

Ich komme mehr und mehr zu der Ansicht, dass ich vielleicht die Agnos-Loesung haette nehmen sollen. Meine Stange ist zwar stabiler/steifer, aber ein nicht zu unterschaetzender Punkt ist bei dem Pole-Spass die Mobilitaet. Das Agnos-Ding wuerde es schon erlauben mal 'auf Verdacht' loszuziehen.


Den direkten Vergleich habe ich ja jetzt:
Alumast:
+ viel stabiler
+ stufenlose Hoehenverstellung
- gross, schwer
- Handling erfordert mehr Kraft
- kraftintensive Cliffhangernutzung

Spieth-Mast:
+ viel leichter und portabler
- eingeschraenkte Hoehenverstellung (nur stufenweise und mit Spiel)
- riskante Cliffhangernutzung
- Handling erfordert mehr Geduld und wenig Wind (Stab schwingt)

Welchen Mast wuerde ich zu einem Auftrag mitnehmen?
- den Alumasten

Welchen wuerde ich behalten, wenn ich einen abgeben muesste?
- den Spiethmasten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »trozzreaxxion« (17. Februar 2008, 11:27)


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Montag, 18. Februar 2008, 17:08

das "Gardena"- Hochstativ

Da in letzter Zeit die Hochstative mal wieder ein Thema waren (trotzzreaxxion: ein Forum im Lanzenfieber....),
habe ich mich entschlossen, endlich mal einen schon länger vorbereiteten Beitrag zu meinem 4m Gardena-Stativ fertig zu stellen.
Also, bitte sehr, hier ist es: das Gardena-Hochstativ.

Saludos,
Klaus
www.panocanarias.com::: Galeria Arte y Diseño - Garachico, Tenerife
Fuji S5 Pro - Sigma 8/3.5 - Nikkor 10.5 - Nikkor AiS 20/2.8 - Manfrotto 303SPH - Agnos Ring - Gitzo LVL - Berlebach 3042 - Q-Top Adapt. - WIN XP - PTGui

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Dienstag, 19. Februar 2008, 17:46

Ich bin mit diesen Rollen ja noch im Experimentierstadium.
Das Ding ist klein und leicht, passt prima z.B. in ein Fensterrahmen-Profil.
Vielleicht ist die Grundplatte aber dennoch *zu* klein; wenn man die Stange z.B. aus Versehen in der Längsachse verschiebt,
kann es gut sein, daß die Rollen nach vorne vom Geländer (Brüstung/Mauer....) fallen, was u.U nicht ganz ungefährlich sein kann.
Ich denke darüber nach, die Rollenplatte am Stativ zu befestigen (ähnlich Klemm-Libelle).
Alle Verbesserungsvorschläge willkommen.
Und, Michael, wenn du irgendwann 'ne Idee für 'ne stabile (Brüstungs-/Geländer-) Halterung hast ......

Saludos,
Klaus
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Montag, 19. Mai 2008, 16:59

just for fun:
Hier mal ein "making of"
bzw
so sieht es in der Menge aus:


noch ein Hinweis:

Nach Abschälen der schwarzen Schrumpfschlauch Isolierung, passt das dickere Alu Unterteil der Gardena Stange perfekt in ein altes manfrotto (144) bzw genauso perfekt in das Velbon Pro Sherpa 640 ( das hatte ich bei den Mountainbikern mit dabei).

Ein Bild vom Kopf mit Eigenbauwinkel drauf kommt noch, bitte Geduld ;-)

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Dienstag, 20. Mai 2008, 08:18

Soooooooo, hier nun die Bilder vom Kopf mit Eigenbau-Baumarktwinkel:

seitlich und von unten:


von oben und hinten:
von oben

die grüne "Schaufel" hatte zur anderen Seite (vorne) noch 2 Zinken, die wurden abgesägt, dann 2 Löcher um den Winkel zu befestigen, alles entgraten, fertig.

War die schnellste und billigste version...
und wenn ich mal vieeel Zeit habe, wird alles schwarz (Klavierlack ) lackiert, dann hat es auch "Stil".

aber 1. kann ich nicht lackieren ( nicht wirklich)
und
2. ist mir das eigentlich egal (fast) wie es aussieht, funktionieren muss es...